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Die umgedrehte Lehrveranstaltung: Digitale Lernmaterialienproduzieren

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Zusammenfassung

1 Leave a comment on Absatz 1 0 Der Workshop bietet einen Überblick über aktuelle Forschungsergebnisse zum Einsatz von Flipped/Inverted Classroom in der Hochschullehre und zeigt, wie man selber digitale Lehr-Lern-Materialien erstellen kann.

1     Einleitung

2 Leave a comment on Absatz 2 0 Die Anforderungen an die Hochschullehre haben sich seit dem Aufkommen der digitalen Medien stark verändert. Studierende aller Fachrichtungen können bereits jetzt auf ein großes Angebot an Bildungsmaterialien, das frei im Netz zur Verfügung steht, zugreifen. In Massive Open Online Courses (MOOCs) können Lernende aus allen Teilen der Welt miteinander lernen und ihre Kompetenzen erweitern (Handke, 2015). Manche Autoren schreiben daher von einer digitalen Bildungsrevolution, in der tertiäre Bildungsinstitutionen zu reinen Materialienlieferanten degradiert werden (Dräger & Müller-Eiselt, 2015). Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass nur eine sehr geringe Anzahl von Teilnehmern diese Kurse auch erfolgreich abschließt. Um eine funktionierende Lernumgebung zu schaffen braucht es eine Begrenzung bei den Teilnehmerzahlen. Auch der Ruf nach Betreuung durch einen Dozenten/eine Dozentin wird wieder lauter. Das neue Angebot: SPOCs – Small Private Online Courses (Deimann, 2015; Garlock, 2015; Lankau, 2014). Eine Möglichkeit, die Vorteile von Online-Lernen (z.B. flexible Zeiteinteilung) und Präsenzlehre (Betreuung durch Spezialisten) zu verbinden, ist das Lernmodell Flipped bzw. Inverted Classroom. Dabei bereiten sich die Lernenden mithilfe von Lernmaterialien inhaltlich auf die jeweilige Lehrveranstaltung vor. In der Präsenzphase stehen nun die Studierenden im Mittelpunkt und arbeiten aktiv an Problemen, Aufgaben oder Diskussionsbeispielen. Die Rolle der Lehrenden verändert sich von „sage on the stage to a guide on the side“ (Lage et al., 2000). Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten Flipped bzw. Inverted Classroom in Lehrveranstaltungen umzusetzen. Eine Möglichkeit ist, Lernvideos zur Verfügung zu stellen. Diese sollten nicht länger als 10-20 Minuten sein und um aktivierende Aufgaben ergänzt werden (van Treeck et al., 2013). In den USA ist dieses Lehrkonzept bereits weit verbreitet. Bei einer Befragung des Center for Digital Education gaben 29% der Hochschullehrenden an Flipped Classroom einzusetzen und weitere 27% hatten vor innerhalb eines Jahres ihre Lehrveranstaltungen umzudrehen (Johnson et al., 2015). Im NMC Horizon Report 2015-Higher Education Edition wird Flipped Classroom als wichtige digitale Strategie und lehr-/lerntechnologische Entwicklung für den Hochschulbereich angesehen.

2     Zielsetzung des Workshops

3 Leave a comment on Absatz 3 0 Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kennen aktuelle Erkenntnisse zum Einsatz von Inverted Classroom und können nach dem Besuch des Workshops:

4 Leave a comment on Absatz 4 0 Ein Konzept für die eigene umgedrehte Lehrveranstaltung erstellen

5 Leave a comment on Absatz 5 0 Lehr-Lern-Videos produzieren (Inputphase)

6 Leave a comment on Absatz 6 0 Audience Response Systeme einsetzen (Präsenzphase)

7 Leave a comment on Absatz 7 0 Ausgewählte Web-2.0 Tools verwenden (zur Aktivierung der Studierenden sowohl in der Input- als auch der Präsenzphase)

9 Leave a comment on Absatz 9 0 Deimann, M. (2015). Die erfundene Revolution. Blogbeitrag Hochschulforum Digitalisierung. Verfügbar unter: https://hochschulforumdigitalisierung.de/blog/administrator/markus-deinmann-erfundene-revolution-digitale-bildungsrevolution

10 Leave a comment on Absatz 10 0 Dräger, J. & Müller-Eiselt, R. (2015). Die digitale Bildungsrevolution. Der radikale Wandel

11 Leave a comment on Absatz 11 0 des Lernens und wie wir ihn gestalten können. DVA.

12 Leave a comment on Absatz 12 0 Garlock, St. (2015). Is Small Beautiful? Online education looks beyond the MOOC. Harvard Magazine. Verfügbar unter: http://harvardmagazine.com/2015/07/is-small-beautiful

13 Leave a comment on Absatz 13 0 Handke, J. (2015). Shift Learning Activities – vom Inverted Classroom Mastery Model zum xMooc. In N. Nistor & S. Schirlitz (Hrsg): Digitale Medien und Interdisziplinarität. (S. 113-123). Münster: Waxmann.

14 Leave a comment on Absatz 14 0 Johnson, L., Adams Becker, S., Estrada, V., and Freeman, A. (2015). NMC Horizon Report:

15 Leave a comment on Absatz 15 0 2015 Higher Education Edition. Deutsche Ausgabe (Übersetzung: Helga Bechmann, Multimedia Kontor Hamburg). Austin, Texas: The New Media Consortium.

16 Leave a comment on Absatz 16 0 Lage, M. J., Platt, G. J. & Treglia, M. (2000). Inverting the classroom: A gateway to creating an inclusive learning environment. Journal of Economic Education, 31(1), 30-43.

17 Leave a comment on Absatz 17 0 Lankau, R. (2014). Ohne Dozenten geht es nicht. Online Kurse produzieren Lernsklaven und höchste Abbrecherquoten. Zeit Online. Verfügbar unter: http://www.zeit.de/2014/03/online-kurse-anti-mooc

18 Leave a comment on Absatz 18 0 van Treeck, T., Himpsl-Gutermann, K. & Robes, J. (2013). Offene und partizipative

19 Leave a comment on Absatz 19 0 Lernkonzepte. E-Portfolios, MOOCs und Flipped Classrooms. In M. Ebner & S. Schön

20 Leave a comment on Absatz 20 0 (Hrsg.): Lehrbuch für Lernern und Lehren mit Technologie. Verfügbar unter:

Quelle:http://2016.gmw-online.de/363/