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Hochschulübergreifende technologiebasierte Kollaboration zur Qualifizierung studentischer E-Tutor/inn/en

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Zusammenfassung

1 Leave a comment on Absatz 1 0 Hochschulen setzen bei digitalen Medien in der Lehre immer häufiger auf eine studentisch getragene E-Learning-Supportstruktur. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist dabei eine intensive Qualifikation der studentischen E-Tutor/inn/en, die Lehrende und Studierende didaktisch und technisch beim Einsatz digitaler Medien in der Lehre unterstützen und beraten. Durch die hochschulübergreifende Zusammenarbeit vier Brandenburger Hochschulinstitutionen wurde ein Qualifikationsangebot für studentische E-Tutor/inn/en realisiert. Im Rahmen des Workshops berichtet der Hochschulverbund über dieses Angebot und diskutiert mit den Workshop-Teilnehmenden, inwieweit online-gestützte Basiselemente einer E-Learning-Qualifikation von vielen Hochschulen gemeinsam genutzt, gepflegt und erweitert werden können. Darüber hinaus werden Herausforderungen technologiebasierter hochschulübergreifender Zusammenarbeit thematisiert und Ideen für den Umgang mit diesen gesammelt und dokumentiert.

1     Thematischer Hintergrund und Qualifikationskonzept

2 Leave a comment on Absatz 2 0 Der Einsatz digitaler Medien ist ein integraler Bestandteil moderner Hochschullehre geworden. Erfahrungen und Studien zum Kompetenzerwerb bei Hochschullehrenden zum Einsatz digitaler Medien zeigen, dass persönliche Beratung ein angemessenes Weiterbildungsinstrument darstellt (vgl. u.a. Stratmann, Voß & Kerres, 2008) und dass studentische Mitarbeitende Hochschullehrende bei der Umsetzung von E-Learning-Angeboten erfolgreich unterstützen können (Schumacher & Otto, 2009; Wipper, 2009). Ein wesentlicher Erfolgsfaktor studentischer Beratungseinsätze ist eine intensive Qualifikation der studentischen Mitarbeitenden zu Beginn ihrer Tätigkeit (Mauch, 2015). Diese Qualifikation kann in hochschulübergreifender Kollaboration effektiver und effizienter gestaltet werden. Der hier eingereichte Workshop befasst sich mit der Herausforderung hochschulübergreifender technologiegestützter Zusammenarbeit bei der Qualifikation studentischer E-Tutor/inn/en und ermöglicht den Austausch sowie die Netzwerkbildung der Teilnehmenden.

3 Leave a comment on Absatz 3 1 Innerhalb des E-Learning-Netzwerkes Brandenburg (eBB) standen die Fachhochschule Potsdam, die Technische Hochschule Wildau, die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg und die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) vor der Herausforderung, studentische E‑Tutor/inn/en zu qualifizieren. Durch die Kooperation bündelten die Partner/innen ihre Ressourcen und ihr Wissen zum Einsatz digitaler Medien in Lehr-/ Lernprozessen. Aufbauend auf der 2011 von der Fachhochschule Potsdam erprobten Qualifikation, wurde die Weiterbildung der studentischen E-Tutor/inn/en im August 2013 erstmalig kollaborativ realisiert. Im darauffolgenden Jahr wurde das Konzept gemeinsam modifiziert und erneut von den vier Partnerhochschulen im bewährten Blended-Learning-Format durchgeführt: Innerhalb von sechs Wochen machen die Teilnehmenden in einem Mix aus Präsenzzeiten an den beteiligten Hochschulen und dazwischenliegenden betreuten Online-Phasen eigene Erfahrungen mit der eingesetzten Lehr-/Lernumgebung. Diese Erfahrungen in den Bereichen Mediendidaktik, Medientechnik, Beratungskompetenz und Medienrecht bilden die Grundlage für die Reflexion ihrer Rolle als zukünftige studentische E-Tutor/inn/en. Die Evaluation der Weiterbildung, die Nachfrage der Lehrenden nach Unterstützung durch E-Tutor/inn/en und die Evaluation der studentischen Beratungseinsätze bestätigen den Erfolg der Qualifikation.

2     Ablauf des Workshops

4 Leave a comment on Absatz 4 0 Nach der Vorstellung des Hochschulverbundes erfolgt eine inhaltliche Einführung in das Thema des Workshops. Hierfür werden Erfolgsfaktoren studentischer Beratungseinsätze dargestellt, wobei die intensive Qualifikation im Mittelpunkt steht. Anschließend werden die Herausforderungen der hochschulübergreifenden technologiegestützten Kollaboration und der unterschiedliche Einsatz der studentischen E-Tutor/inn/en an den Verbundhochschulen erläutert. Im Verlauf des Workshops stellen die teilnehmenden Hochschulvertreter/innen ihre Qualifizierungsangebote studentischer E-Tutor/inn/en vor und identifizieren im diskursiven Austausch mit allen Teilnehmenden gemeinsame Basiselemente solcher Qualifizierungen. Kooperationsideen werden gemeinsam geprüft und Möglichkeiten für den Umgang mit Herausforderungen hochschulübergreifender technologiegestützter Kollaboration gesammelt und dokumentiert. Dabei wird auf die Erfahrungen der Workshop-Moderation und auf die der Teilnehmenden zurückgegriffen. Zum Abschluss werden konkrete Verabredungen bezüglich der weiteren Kollaboration vorgenommen. Der Workshop dauert inkl. Pause drei Stunden und sollte mit maximal 24 Teilnehmenden stattfinden.

5 Leave a comment on Absatz 5 0 Die Literaturangaben können bei den Autor/inn/en angefragt werden.

Quelle:http://2016.gmw-online.de/355/?replytopara=3