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Mediale Megatrends und die Position(-ierung) der Hochschulen zur Digitalisierung

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Zusammenfassung

1 Leave a comment on Absatz 1 0 Die Digitalisierung erfordert die Positionierung der Hochschulen. Sie vereint unterschiedliche bzw. separierte Medien-Entwicklungen in Forschung, Lehre und Transfer. Aber: Um welche medien- und bildungstechnologischen Entwicklungen handelt es sich im Einzelnen? Wie steht es um deren Verbreitung an Hochschulen? Wer sind die handelnden Akteure? Der Workshop untersucht diese Fragen in Form eines Stakeholder-Dialogs aus Hochschulen, DienstleisterInnen und Netzwerken.

1     Workshop-Skizze

2 Leave a comment on Absatz 2 0 Ziel des Workshops ist es, mediale Megatrends hinsichtlich ihrer Bedeutung für Hochschulen zu diskutieren. Hierzu laden wir als GMW-Vorstand alle Stakeholder (landesweite Arbeitskreise, Studierendenverbände, E-Learning-Unternehmen, Zentren für Hochschuldidaktik u.a.) ein, um mit uns über die digitalen Herausforderungen aus organisationaler Sicht in einen Dialog zu treten. Es wird gemeinsam nach Lösungsoptionen gesucht, wie Hochschulen mediale/digitale Entwicklungen produktiv in ihre Organisationsentwicklungsprozesse aufnehmen können und welches Wissen und Können hierfür seitens der beteiligten Akteure benötigt wird. Skizziert wird u.a. ein Ansatz, jener der „Learning and Competence Development Spaces“ (Wollersheim 2015). Ein Augenmerk liegt zudem auf der Kooperation, denn: Der Umgang mit Megatrends macht die Zusammenarbeit der Stakeholder zur Notwendigkeit. Als strukturierende Methode wird deshalb auch ein partizipativer Multi-Stakeholder-Dialog (runder Tisch) genutzt.

3 Leave a comment on Absatz 3 0 Folgende Fragenkomplexe werden im Workshop fokussiert und diskutiert:

4 Leave a comment on Absatz 4 0 Inwieweit sind WissenschaftlerInnen in der Lage, die für die Beantwortung ihrer Forschungsfragen nötigen Werkzeuge zu nutzen (Pscheida et al., 2015)? Inwieweit werden Möglichkeiten einer Digital Science (vs. Digitized Science, Donk, 2012) ausgeschöpft? Welche Chancen und Grenzen bestehen in Ansätzen wie Social Academic Analytics (Stützer et al. 2015)? Wie ist die Durchdringung von Open Access einzuschätzen? (Forschung)

5 Leave a comment on Absatz 5 0 Inwieweit werden digitale Möglichkeiten in Hochschulen genutzt (Kahnwald et al. 2016)? Wie begrenzen sie die Kreativität in der Umsetzung von organisations- und lehr-lern-bezogenen Innovationsprozessen? Wie ist die Diversifizierung in Richtung E-Assessment und Videolectures einzuschätzen (BS 2015)? Warum wird in Bezug auf die Mediennutzung an die Verantwortungsübernahme der Lehrenden appelliert (Persike & Friedrich, 2016)? Kann Bring Your Own Device (BYOD) Lehre und Lernen an Hochschulen befruchten? (Lehre)

6 Leave a comment on Absatz 6 0 Wie können Hochschulen durch digitale Medien Einblick in Wissenschaft geben (Citizen Science)? Welche Austausch-Formen über digitale Medien sind zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit denkbar? Welche spezifischen Kompetenzen müssten WissenschaftlerInnen entwickeln, Öffentlichkeit an Lehre und Wissenschaft zu beteiligen? Inwieweit ist Service Learning überdies als integraler Bestandteil einer hochschulischen Medien-/ Entwicklungsstrategie zu denken? (Verwaltung/Transfer)

8 Leave a comment on Absatz 8 0 BS – Bildungsportal Sachsen (2015). Zur Entwicklung des e-learning an sächsischen Hochschulen. Bericht zur Zielvereinbarung 2014. https://bildungsportal.sachsen.de/e5105/e3700/e3701/ e6317/berichte_e_learning_2014_ger.pdf

9 Leave a comment on Absatz 9 0 Donk, A. (2012). The Global Science Village? Wissenschaftler in der digitalen Welt. medien + erziehung (merz) Wissenschaft. 6, 103–113.

10 Leave a comment on Absatz 10 0 Fischer, H. (2014). E-Learning-Trends an Hochschulen. Befunde aus der inhaltsanalytischen Analyse von GMW- und DeLFI-Beiträgen von 2007 bis 2013. In: Rummler, K. (Hrsg.) Lernräume gestalten – Bildungskontexte vielfältig denken. Reihe: Medien in der Wissenschaft, Band 67; Münster, Waxmann.

11 Leave a comment on Absatz 11 0 Kahnwald, N., Albrecht, S., Herbst, S. & Köhler, T. (2016). Informelles Lernen Studierender mit Social Software unterstützen. Strategische Empfehlungen für Hochschulen (Band 69). Münster, Waxmann.

12 Leave a comment on Absatz 12 0 Persike, M. & Friedrich, J.-D. (2016). Lernen mit digitalen Medien aus Studierendenperspektive. Sonderauswertung aus dem CHE Hochschulranking für die deutschen Hochschulen. Arbeitspapier Nr. 17. Essen: Edition Stifterverband.

13 Leave a comment on Absatz 13 0 Pscheida, D., Minet, C, Herbst, S, Albrecht, S. & Köhler, T. (2015). Use of Social Media and Online-based Tools in Academia. Results of the Science 2.0-Survey 2014; Dresden, TUD Press. SLUB: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-191110

14 Leave a comment on Absatz 14 0 Stützer, C. M., Breiger, R. & Köhler, T. (2015). Social Academic Analytics in Higher Education; In: Abstracts of the Sunbelt XXXV International Sunbelt Social Network, ISNA Publishers, Brighton.

15 Leave a comment on Absatz 15 0 Wollersheim, H.-W. (2015). Qualitätssicherung elektronischer Prüfungen mit geschlossenen Aufgaben-Formaten; In: Apostolopoulos, N., Schulz, A. & Coy, W. (2015). GML2 2015. E-Examinations: Chances and Challenges (S. 89-99). Münster: Waxmann.

Quelle:http://2016.gmw-online.de/346/